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Pressemitteilungen

Kein Fleisch, kein Einweg: Aktionstag für das Klima am 20. September

Das Studierendenwerk Mainz beteiligt sich am internationalen Aktionstag für den Klimaschutz und wird am Freitag, dem 20. September 2019 in allen zehn Mensen und Cafeterien auf Fleisch und Einwegverpackungen verzichten. Für die fleisch- und fischhaltigen Gerichte bieten wir vegane und vegetarische Alternativen an und nehmen am Aktionstag alle Produkte in nicht wiederverwendbaren Verpackungen aus dem Sortiment. Wir laden damit alle Studierenden und Mitarbeiter*innen dazu ein, sich vor dem Sternmarsch fürs Klima in Mainz bei uns zu stärken und wollen für den bewussten Umgang mit besonders umwelt- und klimabelastenden Produkten sensibilisieren.

Klimaschutz jeden Tag

Wir bemühen uns jeden Tag um die Nachhaltigkeit unseres Angebots: von der Auswahl der Zutaten über die Produktion bis zur Präsentation auf den Teller. Dabei versuchen wir allen Bedürfnissen und Wünschen gerecht zu werden: Neben Gerichten mit Fisch und Fleisch bieten wir das ganze Jahr hindurch ein großes veganes und vegetarisches Angebot für alle Vorlieben an. Mit unseren Pfandtassen und den Con-Cups gibt es in allen Betrieben Alternativen zu Einwegbechern für Kaffee. Trotzdem werden vielfach Wegwerfbecher benutzt und die Fleisch- und Fischgerichte sind weiterhin sehr gefragt. Mit unserem Beitrag zum Klima-Aktionstag wollen wir darauf hinweisen, dass wir unseren Gästen bereits viele Möglichkeiten anbieten, sich im täglichen Leben nachhaltiger und klimaschonender zu verhalten und jede*r einzelne mit kleinen Entscheidungen etwas beitragen kann. Oft sind es nur Bequemlichkeit und Gewohnheit, die uns daran hindern. Genau das wollen wir mit unserer Aktion sichtbar machen.

Gemeinsam nachhaltiger werden

Da wir unsere Gäste nicht erziehen, sondern nur Denkanstöße geben wollen, gibt es ab Montag wieder das reguläre Angebot, das wir auch in Zukunft ständig auf Möglichkeiten prüfen, es noch nachhaltiger zu gestalten. Bereits jetzt arbeiten wir mit Pfandtassen und beteiligen uns an der Mainzer Con-Cup-Initiative, um Wegwerfbecher für To-Go-Kaffee zu vermeiden. Wir nutzen Verpackungen aus Papier und dem Biokunststoff PLA, der aus Maisstärke oder Zuckerrüben hergestellt wird und vollständig biologisch abbaubar ist. Um nicht unnötig Lebensmittel wegwerfen zu müssen, unterstützen wir Foodsharing Mainz und geben übrig gebliebene Speisen, die wir nicht mehr weiterverarbeiten können oder dürfen, an die Lebensmittelretter ab. Außerdem bieten wir grundsätzlich nur fair gehandelten und bio-zertifizierten Kaffee an, achten beim Einkauf auf saisonales und regionales Gemüse und arbeiten unter anderem bei Getränken gezielt mit Herstellern aus der Region, um lange Transportwege zu vermeiden. Wir arbeiten ständig an neuen Ideen und Ansätzen für ein gutes, günstiges und nachhaltiges Angebot und schätzen dafür auch das Feedback unserer Kunden, wie bei der großen Mensa-Umfrage 2017 und der Mensa-Tester-Aktion aus dem vergangenen Jahr.

Mehr Informationen über die Nachhaltigkeit beim Studierendenwerk Mainz erhalten Sie hier.


„Ein echter Glücksgriff“ - Integration beim Studierendenwerk

Saif Alrubaye an seinem Arbeitsplatz in der Zentralmensa
Saif Alrubaye an seinem Arbeitsplatz in der Zentralmensa
Saif Alrubaye vor der Zentralmensa
Saif Alrubaye vor der Zentralmensa

„Da hat das Studierendenwerk einen echten Glücksgriff gemacht“, sagt Frolinde von der Au, Wirtschafterin der Mainzer Zentralmensa. Mit Saif Alrubaye habe sie einen zuverlässigen und engagierten Mitarbeiter, der sich schnell ins Team integriert habe, der mitdenkt und mit den anderen Mitarbeitern sehr gut zurechtkommt. Saif sagt, dass er es ist, der Glück hatte. Denn er stammt aus der irakischen Stadt Diyala, von wo er fliehen musste.

Ein Leben in Angst

Saif hat viel zurückgelassen und noch mehr gewagt. In Diyala betrieb er einen Handyladen, hatte drei Mitarbeiter und erst kurz vor seiner Flucht ein Haus gebaut. Ein Leben anderswo konnte er sich nicht vorstellen. Doch das gesellschaftliche Klima wurde immer bedrohlicher. Immer offenkundiger wurden die Angriffe auf Menschen wie ihn, auch durch Polizei und andere Behörden: Saif ist Sunnit. Für die schiitischen Milizen, die auch die örtliche Polizei und Verwaltung im Griff haben, ist er allein deshalb ein Feind. Mehrfach wurde er brutal zusammengeschlagen, sollte immer höhere Schutzgelder für seinen Laden zahlen. Weil er angeblich den gleichen Namen habe wie ein Verdächtiger, wurde er verhaftet und erst nach drei Monaten und gegen ein hohes „Freiheitsgeld“ wieder entlassen. Immer wieder verschwanden Menschen aus seinem Umfeld, darunter auch sein Onkel, von dem auch fünf Jahre nach seiner unbegründeten Verhaftung jede Spur fehlt. Saif wurde Zeuge, wie sein bester Freund beim Verlassen eine Shisha-Bar auf offener Straße von Milizen getötet wurde und kam mehr als einmal bei Straßensperren und willkürlichen Personenkontrollen nur durch Glück mit dem Leben davon. Gleichzeitig wuchs das Misstrauen der Menschen in Diyala untereinander: Man wagte nicht mehr, sich offen kritisch über die Lage im Irak und die lokale Regierung zu äußern. Es gab immer mehr Spitzel, aus Überzeugung oder Angst, die jederzeit ein Kommando der Milizen alarmieren konnten. Er musste schließlich einsehen, dass es das Leben, das er sich in seiner Heimat aufbauen wollte, nicht geben würde.

Hoffnung auf eine Zukunft

Anders als seine beiden Brüder wollte Saif nicht zum Militär gehen. „Ich will nicht schießen, keine Menschen töten. Ich will ein ganz normales Leben führen. Aber in meiner Heimat konnte ich das nicht“, sagt er. Seine Brüder hatten Familien und gingen schließlich auf die Offerten des Militärs ein: Wer sich dort einreihte, musste zumindest nicht ständig in Angst um seine Frau und Kinder Leben. Saif hatte noch keine Familie und verabscheut Waffen. Und so floh er. Zuerst versuchte er, in den Libanon zu gelangen, wo er Verwandte hat, doch dieser Plan scheiterte. Daraufhin beschloss er, es in England zu versuchen. Englisch sprach er bereits und Europa schien ihm zu bieten, was er sich am meisten wünschte: Sicherheit.

Durch die Türkei gelangte er an das Ufer der Ägäis, wo er mit über hundert Anderen ein Schlepperboot bestieg, nachts und in fast völliger Dunkelheit. Das Boot wurde schon nach kurzer Fahrt aufgebracht, wahrscheinlich von der türkischen Küstenwache. Es kenterte und erst nach Stunden wurde er aus dem Wasser gezogen und fand sich an Bord eines Polizeibootes wieder – wie viele Menschen in dieser Nacht ertranken, kann Saif nicht sagen. Er selbst hatte Glück, auch wenn er zurück in die Türkei gebracht wurde. Irgendwie fand er nach einiger Zeit den Mut für einen zweiten Versuch. Diesmal gelang es. Endlich erreichte er Griechenland und damit europäischen Boden.
Die nächste Etappe seiner Reise in Richtung England brachte weitere Strapazen: Zu Fuß und mit dem Zug, immer den vagen Informationen von anderen Geflüchteten nach, kam er schließlich nach Österreich und von dort weiter nach Deutschland. Er war erschöpft, vom monatelangen unterwegs Sein, von der ständigen Ungewissheit. In Frankfurt am Main stieg er aus dem Zug. Er konnte nicht weiter. Im Bahnhof nahm er all seinen Mut zusammen und fragte er zwei Polizisten, wo er sich als Geflüchteter melden könnte. Zu seiner Überraschung waren die beiden Beamten sehr freundlich und hilfsbereit. Sie zeigten ihm den Weg zur ersten Anlaufstelle für Geflüchtete, wo er am 7. September 2015 seinen Antrag auf Asyl in Deutschland stellte.

„Wir wussten gar nicht, dass er Geflüchteter ist“

Das schwerste an der Zeit, die nun folgt, war das Warten. Saif war voller Tatendrang, wollte lernen und arbeiten. Wenn Deutschland sein neues Zuhause werden soll, wollte er so schnell es geht damit anfangen, etwas aufzubauen. Während er zuerst in Neu-Isenburg, dann in Darmstadt und schließlich in Raunheim untergebracht wurde, besuchte er Sprachkurse und suchte den Umgang mit Deutschen, um schneller zu lernen, auch nachdem er schon erfolgreich in kürzester Zeit sein B1-Level bestanden hatte. Als er endlich als Geflüchteter anerkannt wurde und eine Arbeitserlaubnis erhielt, arbeitete er zuerst in einem Fast-Food-Laden am Flughafen, verdiente endlich wieder sein eigenes Geld. Aber er suchte weiter, wollte sich eine Perspektive erarbeiten und fand im Herbst 2017 die Anzeige vom Studierendenwerk Mainz. Er bewarb sich und wurde zunächst für ein Semester in der Zentralmensa eingestellt.
Hatte sein Fluchthintergrund bei der Einstellung eine Rolle gespielt? „Nein“, sagt Frolinde von der Au. „Wir wussten es gar nicht.“ Sie und ihr Team merken aber schnell, dass Saif seine Arbeit sehr ernst nahm. „Er hat gut gearbeitet, war immer freundlich, fleißig, offen und neugierig“, sagte die Wirtschafterin der Mensa. So freuten sich alle, dass Saif im Anschluss an seinen befristeten Vertrag eine Festanstellung in der Küche erhielt und blieb.

Fremdheit ist uns nicht neu, Neue bleiben bei uns nicht fremd

Gab es besondere Maßnahmen zur Integration? Auch das verneint Frolinde von der Au. „Die Sprache war bei Saif nie ein Problem“, so die Wirtschafterin. Viele Menschen in ihrem Team stammen außerdem ursprünglich aus anderen Ländern, haben verschiedene Muttersprachen und kulturelle Hintergründe. Das ist nicht immer einfach, aber hier ganz normal – Konflikte gibt es schließlich in jedem Team. Genau wie Lösungen, wenn man gemeinsam danach sucht. Fremd bleibt in diesem Klima niemand.

Saif lebt inzwischen mit seiner Freundin zusammen und pendelt mit der Bahn zwischen seinem hessischen Wohnort und dem Arbeitsplatz auf dem Mainzer Uni-Campus. Er ist Deutschland sehr dankbar dafür, dass er hier aufgenommen wurde: dankbar für seine Arbeit, seine Freundin, sein neues Zuhause hier und die Chance, in Sicherheit und Frieden zu leben. Er will seinen Teil beitragen, sagt er.
Hofft er, irgendwann zurück zu in den Irak gehen zu können oder sieht er seine Zukunft in Deutschland? „Der Hass zwischen den Menschen dort, zwischen den Sunniten und Schiiten setzt sich fort“, sagte er ernst. „Schon die Kinder im Irak lernen, die anderen zu hassen. Ich glaube nicht, dass es bald aufhören wird.“ So oft es geht, telefoniert er mit seiner Mutter und seinen Brüdern im Irak. Auch sie haben wenig Hoffnung darauf, dass sich die Lage bald bessert. Saifs Haus in Diyala steht noch. Aber auch seine Verwandten können nicht darin wohnen, ohne zur Zielscheibe zu werden. Und so steht es weiterhin leer, während Saif den weißen Kittel und die weiße Mütze vom Studierendenwerk wieder anzieht und zurück zum Personaleingang der Mensa geht.

Bilder in Druckqualität als Download, frei zur redaktionellen Verwendung: Bild 1  Bild 2
Credit: Studierendenwerk Mainz


Auch Freundschaft geht durch den Magen

Zu einer kulinarischen Weltreise mit internationalen Studierenden hatte das Programm „Fremde werden Freunde“ des Studierendenwerk Mainz am vergangenen Mittwoch geladen. Studierende aus China, Frankreich, Honduras, Indien, Italien, Korea, Polen, Singapur und Spanien kochten und präsentierten Gerichte aus ihrer Heimat. „Essen ist wie Musik eine universale Sprache und immer ein Thema, wenn Menschen aus verschiedenen Kulturen zusammenkommen. Wir freuen uns sehr, dass so viele unserer Studierenden köstliche, spannende und exotische Rezepte mit uns geteilt haben. Das International Dinner war eine tolle Gelegenheit, nicht nur viele neue Speisen zu probieren, sondern auch etwas über ihre Herkunft und die Kultur, aus der sie stammen, zu lernen. Wie man sieht, geht nicht nur Liebe, sondern auch Freundschaft durch den Magen“, so Petra Volanakis, die Verantwortliche für das Programm Fremde werden Freunde beim Studierendenwerk Mainz.

Eine Bereicherung fürs Leben

Mit dem im Jahr 2010 gestarteten Programm bringt das Studierendenwerk Mainz internationale Studierende mit Mainzer Bürger*innen zusammen, die bei gemeinsamen Freizeitaktivitäten, Unternehmungen in der Gruppe und dem persönlichen Austausch viel übereinander und das jeweils andere Heimatland lernen. Die so entstehenden Freundschaften sind oft nicht nur für die Dauer des Gaststudiums eine wertvolle Unterstützung, sondern bereichern nicht selten über viele Jahre das Leben der Gäste und ihrer Freund*innen aus Mainz und Umgebung. Das nächste Treffen, zu dem sich auch interessierte Mainzer*innen und Gäste anmelden können, findet am 19. Dezember statt. Das steht dann ganz im Zeichen von Advent und Weihnachten.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier www.studierendenwerk-mainz.de/fwf
Anmeldung bitte an fwf@studierendenwerk-mainz.de


Mensa-Umfrage: freundlich, gesund und schnell soll es sein

Im vergangenen Jahr hat das Studierendenwerk Mainz zum zweiten Mal durch eine Umfrage unter Studierenden und Mitarbeiter*innen der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) ermittelt, wie diese das gastronomische Angebot beurteilen. „Wir wollten für die Weiterentwicklung unserer Mensen und Cafeterien genau wissen, was unseren Gästen wichtig ist, womit sie zufrieden sind und wo wir noch nachbessern können“, sagte Carsten Rast, Leiter der Abteilung Hochschulgastronomie. Als Grundlage für die Befragung, die gemeinsam mit dem Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung der JGU durchgeführt wurde, diente eine erste Umfrage aus dem Sommer 2015.

„Die erste Befragung, bei der uns das Ökologiereferat des AStA unterstützt hat, ergab, dass gesunde Ernährung das zentrale Thema bei unseren Kund*innen ist. Daraufhin haben wir unsere Salatbar in der Zentralmensa ausgebaut und das mensaVital-Menü in unseren Speiseplan aufgenommen, was beides sehr gut angenommen wurde“, so Carsten Rast weiter. Der Trend zur gesunden Ernährung setzt sich auch in der zweiten Umfrage fort: Während 2015 bereits 85 Prozent der Befragten gesunde Ernährung „wichtig“ oder „sehr wichtig“ fanden, waren es 2017 schon 90 Prozent. Entsprechend wird das Angebot an gesunden und ausgewogenen Speisen in allen Betrieben ständig ergänzt. Auch das Thema Nachhaltigkeit ist für viele Gäste von Bedeutung. „Hier sind wir bereits sehr gut aufgestellt, aber viele Gäste wissen gar nicht, dass wir zum Beispiel ausschließlich fair gehandelten Kaffee anbieten, unsere Verpackungen aus biologisch abbaubarem Materialien hergestellt werden und wir großen Wert auf regionale, saisonale und nachhaltige Lebensmittel legen“, so Geschäftsführerin Alexandra Diestel-Feddersen. „In Zukunft wollen wir vor allem besser informieren und noch mehr Transparenz schaffen.“ Zu den Top-Werten der neuen Umfrage zählen der Service und die Freundlichkeit des Personals. „Ein tolles Lob für unser Team vor und hinter der Theke“, freut sich Carsten Rast. Auch das große vegane und vegetarische Angebot findet gute Resonanz und gegenüber 2015 konnte die Häufigkeit der Besuche pro Gast gesteigert werden: mehr als die Hälfte nutzt die gastronomische Angebote mehrmals wöchentlich.

Erste Maßnahmen bereits umgesetzt

„Besonders wertvoll ist für uns natürlich die Kritik der Umfrage-Teilnehmer*innen, denn sie zeigt uns, wo wir noch besser werden können. Zum Beispiel bei den Wartezeiten in einigen Betrieben und bei der Portionsgröße“, betonte Carsten Rast. Hier wurden bereits die ersten Maßnahmen umgesetzt oder stehen unmittelbar bevor: „Einige Portionsgrößen werden ab sofort den Gästewünschen entsprechend angepasst und in den besonders stark ausgelasteten Betrieben Café Rewi und Mensa im Georg-Forster-Gebäude (GFG) führen wir die rein bargeldlose Zahlung ein. Das verkürzt die Wartezeiten erheblich. Außerdem prüfen wir neue Themen für die beliebten Aktionswochen und wollen hier mehr Möglichkeiten der Mitbestimmung anbieten.“

Neben den Auswahlfragen, die von den 4.400 Teilnehmer*innen beantwortet wurden, bot die Umfrage auch offene Antwortmöglichkeiten, die von 696 Gästen genutzt wurden. Die freien Kommentare bezogen sich auf die Auswahl der Speisen (264 Nennungen), die Qualität und den Geschmack des Essens (174 Nennungen) und das Preis-Leistungsverhältnis (120 Nennungen). „Geschmack und die Beurteilung der Qualität des Essens sind sehr individuell und von vielen Faktoren abhängig“, so Carsten Rast. „Deshalb werben wir ab dem Wintersemester um ‚Mensa-Tester‘ – Gäste, die uns detaillierte Rückmeldung zu ihrer Erfahrung in der Zentralmensa geben. Davon versprechen wir uns ein kontinuierliches Feedback, das uns helfen wird, die Qualität des Essens und des Besuchserlebnisses unserer Gäste noch weiter zu steigern.“ In Zukunft sollen in regelmäßigen Abständen weitere Umfrage durchgeführt werden, um die getroffenen Maßnahmen und ihre Wirkung objektiv zu beurteilen. Diese soll dann auch Rückmeldung zur neuen Kaffeebar insgrüne im Philosophicum liefern, die sich zum Zeitpunkt der aktuellen Umfrage im Umbau befand und im April 2018 neueröffnet wurde.

Hier finden Sie die ausführlichen Ergebnisse als Download:

Ergebnisse der Mensa-Umfrage 2017Auswertung Kommentare

Ergebnisse der Mensa-Umfrage 2015Auswertung Kommentare


Französischer Tag in der Kita Campulino begeistert schon die Kleinsten

In der Kita Campulino des Studierendenwerk Mainz hat sich gestern beim „französischen Tag“ alles um unser Nachbarland gedreht. Mit französischem Essen und Kinderliedern, Vorlesen auf Französisch und landestypischen Spielen konnten die 82 Kinder viel über Frankreich lernen. Idee und Konzept haben Kita-Leiterin Michaela Moch und Kathrin Menningen aus dem Bereich Internationales des Studierendenwerk Mainz gemeinsam entwickelt: „In der Zentralmensa und in unseren Wohnheimen hatten wir schon tolle Aktionen zu unserem Nachbarland, mit dem uns eine langjährige Partnerschaft verbindet. Nach der positiven Resonanz wollten wir unbedingt auch im Kita-Bereich etwas anbieten“, so Kathrin Menningen. Unterstützt wurde die Aktion von französischstämmigen Eltern und Studierenden der Mainzer Hochschulen, die ihre Heimat und Kultur für die Kita-Kinder erlebbar machten.


Spielerisch eine andere Kultur entdecken


Während in den Krippengruppen nach dem gemeinsamen „Liederteppich“ gerade Mini-Quiche und Ratatouille zum Mittagessen auf den Tisch kamen, tanzten die größeren Kinder draußen zu „Sur le pont d’Avignon“ im Kreis oder lasen in französischen Kinderbüchern. Für den Nachmittagssnack bereitete der Koch Crêpes zum selbst Belegen vor. „Das Besondere am französischen Tag ist, dass sich mal alles um eine bestimmte Sprache und Kultur dreht“, sagte Kita-Leiterin Michaela Moch. Denn eine andere Sprache ist für die Kinder bei Campulino nichts Neues. „Wir haben hier Kinder aus 21 Ländern, viele von ihnen kennen schon von Hause aus zwei Sprachen und für einige ist Deutsch die dritte“, so die Kita-Leiterin. Ein babylonisches Sprachgewirr herrscht bei Campulino trotzdem nicht. Neben Deutsch sprechen die Mitarbeiter*innen auch sehr gut Englisch und können ihre Kenntnisse auf Wusch noch kostenlos erweitern. „Wir haben hier viel Erfahrung und eine gute Atmosphäre, in der Eltern und
Mitarbeiter*innen sehr engagiert und sensibel dafür sind, Missverständnisse auszuräumen, die durch unterschiedliche Kulturen und Mentalitäten auftreten können“, so Kita-Leiterin Manuela Moch. „Und die Kinder verstehen und verständigen sich ohnehin: Die interessieren sich nicht für Nationalitäten, wenn sie miteinander spielen und lernen. Das dürfte sich ruhig ein bisschen auf die Welt der Großen übertragen.“ Nach dem Erfolg des französischen Tages sind sich alle Beteiligten einig, dass sie die Idee fortführen wollen: „Am liebsten wäre mir ein besonderer Tag für jedes der 21 bei Campulino vertretenen Länder“, so Manuela Moch.




Mainzer Studierende kochen sich nach Dijon

Gute Stimmung am Ende der ersten Runde im internationalen Kochwettbewerb. Die Arbeit ist getan, jetzt darf geschlemmt werden.

Nicht nur die Liebe geht durch den Magen – Auch die traditionsreiche Partnerschaft zwischen Mainz und Dijon bekommt durch den ersten internationalen Kochwettbewerb von Studierendenwerk Mainz und der Partnerorganisation Crous de Dijon neue, kulinarische Würze. Zum Wettkochen waren Mainzer und Binger Studierende sowie die Mitarbeiter*innen des Studierendenwerk Mainz aufgerufen.  Heute haben sie in drei deutsch-französischen Viererteams ihre Kunstfertigkeit an Pfannen und Töpfen unter Beweis gestellt. Die Zwei-Gänge-Menüs wurden von einer Jury nach Geschmack, Vorgehen bei der Zubereitung und Optik bewertet.

„Wir freuen uns auf die Cuisine française“


Für die zweite Runde des Wettbewerbs reisen die Hobbyköch*innen vom 4. bis 7. Juni nach Dijon und lernen dort die französische Partnerstadt, die Arbeit des Crous de Dijon und die französische Gastfreundschaft kennen. „Beim ersten Teil des Kochwettbewerbs in Mainz haben wir tolle Gerichte aufgetischt bekommen und freuen uns jetzt schon auf Runde zwei in Dijon, wenn sich unsere Teilnehmer*innen auch in der ‚Cuisine française‘ beweisen müssen“, sagte Kathrin Menningen, die Verantwortliche für das Austauschprogramm beim Studierendenwerk Mainz. „Das Siegerteam bekommt einen Präsentkorb mit regionalen Spezialitäten, aber der eigentliche Gewinn liegt sicher im gemeinsamen Erlebnis und der geteilten Freude an Kochen – und natürlich dem anschließenden Festmahl.“

Seit 1981 sind das Studierendenwerk Mainz und das Crous de Dijon durch eine Partnerschaft verbunden. Die Mitarbeiter*innen treffen sich regelmäßig, um Anregungen für die Bereiche Gastronomie, studentisches Wohnen und Verwaltung auszutauschen und voneinander zu lernen. „Die Unterschiede in Sprache, Kultur und Organisation sind dabei keine Hindernisse, sondern fördern vielmehr das Umdenken und bringen neue Perspektiven auf die eigene Arbeit“, betonte Kathrin Menningen. Der Kochwettbewerb ist nicht das erste Projekt, das auch Studierenden diese Möglichkeiten eröffnen soll: Zuvor haben das Studierendenwerk Mainz und Crous de Dijon schon erfolgreich ein länderübergreifendes Fotoprojekt, einen Sportaustausch und einen Theaterworkshop mit deutschen und französischen Studierenden durchgeführt.


„Frisch, fair und nachhaltig“ – Neue Kaffeebar „insgrüne“ im Philosophicum eröffnet

Das Studierendenwerk Mainz hat zum Beginn des Sommersemesters 2018 die Kaffeebar
„insgrüne“ im Philosophicum eröffnet. Am Donnerstag und Freitag, den 19. und 20. April 2018, lädt 
Carsten Rast, Leiter der Hochschulgastronomie im Studierendenwerk Mainz, alle Gäste dazu ein, sich
bei kostenlosem Kaffee vom neuen und bunten Angebot zu überzeugen. „Frisch, fair und nachhaltig“,
so Carsten Rast, ist das neue Sortiment, das noch stärker als bisher auf fair gehandelte, regional und
nachhaltig angebaute Lebensmittel setzt.  
 

„Auf alle Wünsche eingerichtet“

„Lassen Sie sich Ihren Bagel, Ihr Sandwich oder Baguette frisch belegen und probieren Sie einen der
vielen heißen und kalten Snacks: von Börek bis zu frischem Obst, von Smoothies bis Sojachino ist das
insgrüne auf alle Wünsche eingerichtet“, so Carsten Rast. Eine Besonderheit ist die Kooperation mit der
Mainzer Kaffeemanufaktur, einem lokalen Unternehmen, das beim Rösten der Kaffeebohnen auf
schonendes Handwerk setzt, statt auf schnelle, industrielle Verarbeitung. Der Kaffee selbst stammt
zumeist von Kleinbauern, die in dauerhaften Kooperationen fair entlohnt und beim Aufbau einer
besseren Gesundheits- und Bildungsversorgung vor Ort unterstützt werden. 
„Mehr als 30 Jahre lang war das alte ‚Café Phil‘ eine wichtige Anlaufstelle für Essen und Getränke im
Philosophicum. Nach dem Umbau wollen wir mit dem insgrüne noch etwas mehr bieten: Es ist ein Ort
zum Auftanken und Durchatmen, der mit seiner modernen und gemütlichen Einrichtung zum Verweilen
einlädt“, sagte die Geschäftsführerin des Studierendenwerkes Mainz, Alexandra Diestel-Feddersen.
Eine weitere Neuerung stellt sie dabei auch in Aussicht: „Im Lauf des Semesters kommt noch eine
Terrasse hinzu, auf der die Gäste sich dann auch unter freiem Himmel stärken und ihre Snacks und
Getränke genießen können“, so Alexandra Diestel-Feddersen.

Als Hochschuldienstleister für die Hochschulregion Mainz-Bingen bietet das Studierendenwerk Mainz vielfältige Serviceleistungen für Studierende an. Dazu gehören die Hochschulgastronomie, die Vermietung von Zimmern und Wohnungen, soziale Dienstleistungen, die Betreuung internationaler Studierender, der Betrieb von Kindertagesstätten und vielfältige Kulturangebote.


3 vegane Sterne für die Zentralmensa

Michael Huber (stellv. Leiter HG) & Chefkoch Peter Bachelle-Konz

Mainz: Carsten Rast, Leiter der Hochschulgastronomie beim Studierendenwerk Mainz, hat in dieser Woche doppelten Grund zur Freude.
PETA e.V., die größte deutsche Tierrechtsorganisation, hat sich auch in diesem Jahr wieder auf die Suche nach der vegan-freundlichsten deutschen Mensa gemacht.
Bewertet wurden das tägliche Angebot an veganen Gerichten, das Angebot von Pflanzenmilch für den Kaffee sowie die spezielle Schulung des Personals Die Bewertung umfasst die bekannten Sterneauszeichnungen aus der Gastronomie.
42 von 58 Studentenwerken haben sich beteiligt. Insgesamt, so PETA, sei die Auswahl an veganen Gerichten in den deutschen Mensen sehr kreativ und ausgewogen.
Die Zentralmensa des Studierendenwerks Mainz gehört zu den TOP-Mensen, die mit 3 Sternen ausgezeichnet wurden. Die Mainzer Hochschulgastronomie bietet täglich ein veganes Gericht und Pflanzenmilch zum Kaffee an. Vegane Desserts, Snacks und Vorspeisen sind vorhanden; regelmäßige Mitarbeiterschulungen selbstverständlich.
Um den 4. Stern, der besondere Angebote würdigt, zu erlangen, fehlen der Mainzer Mensa noch vegane Sonderwochen. Daran, so Rast, wird zurzeit gearbeitet.

Die Redaktion des Vergleichsportals Netzsieger hat sich einen Monat lang die Preise des Speisenangebots der Hauptmensen der 40 größten deutschen Hochschulen angesehen. Dabei kamen große Preisunterschiede zutage. Die Mainzer Mensa bot im Vergleichszeitraum mit 0,75 € das unschlagbar günstigste Gericht an. Dieser Preis wurde in dieser Woche noch unterboten. Am 10.10. stand ein veganer hausgemachter Berliner Erbseneintopf für 0,50 € auf der Speisekarte. 

„Das Team der Hochschulgastronomie bietet den Studierenden nicht nur preiswerte, sondern auch vielfältige und gesunde Gerichte an. Dabei ist uns eine positive Ökobilanz wichtig. Wir verarbeiten möglichst nur Produkte aus der Region und aus biologischem Anbau“, berichtet Carsten Rast.
 

 

Als Hochschuldienstleister für die Hochschulregion Mainz-Bingen bietet das Studierendenwerk Mainz vielfältige Serviceleistungen für Studierende an. Dazu gehören die Hochschulgastronomie, die Vermietung von Zimmern und Wohnungen, soziale Dienstleistungen, die Betreuung internationaler Studierender, der Betrieb von Kindertages-stätten und vielfältige Kulturangebote.


Weltvegantag

Linsen, Pilze, Kokosmilchreis
Weltvegantag in der Zentralmensa des Studierendenwerks Mainz

(Mainz) Am 01.11. ist Weltvegantag. An diesem Tag finden auch in Deutschland viele Informationsveranstaltungen und Aktionen statt. Die Zentralmensa des Studierenden¬werks Mainz wurde vor kurzem von der Tierrechtsorganisation PETA e.V. als vegan freundliche Mensa ausgezeichnet. Sie gehört zu den TOP-Mensen, die mit 3 Sternen ausgezeichnet wurden.
„Ehrensache“, erklärt Michael Huber, stellv. Leiter der Hochschulgastronomie, „dass sich die Zentralmensa mit einem besonderen Menü am Weltvegantag beteiligt.“
In Rheinland-Pfalz ist der 01.11. Feiertag. Daher ist in der Mensa erst am 02.11. Weltvegantag. Küchenchef Christoph Lippke und sein Team werden ein Drei-Gänge-Menü servieren: Zur Vorspeise gibt es eine aramäische rote Linsensuppe mit Reis, als Hauptgericht können sich die Gäste Pilz Stroganoff mit Gemüse Pilaw Reis schmecken lassen. Kokosmilchreis mit Mangotopping rundet das Menü ab.
Doch nicht nur zum Weltvegantag wird in der Zentralmensa vegan gekocht. Täglich wird ein veganes Gericht zubereitet. Daneben gibt es vegane Desserts, Snacks und Vorspeisen.
Michal Huber betont: „Wir stellen uns auf die unterschiedlichen Ernährungsweisen und Erwartungen unserer Gäste ein. Vegane Gerichte gehören in der Zentralmensa daher zum täglichen Angebot.“

Als Hochschuldienstleister für die Hochschulregion Mainz-Bingen bietet das Studierendenwerk Mainz vielfältige Serviceleistungen für Studierende an. Dazu gehören die Hochschulgastronomie, die Vermietung von Zimmern und Wohnungen, soziale Dienstleistungen, die Betreuung internationaler Studierender, der Betrieb von Kindertages-stätten und vielfältige Kulturangebote.