Wir betreiben Mensen und Cafés, vermieten Wohnheimplätze, beraten Studierende in finanziellen Notlagen, unterstützen Studierende mit Kind und schaffen Angebote, bei denen Menschen zusammenkommen können.
Das alles gehört für uns zu Nachhaltigkeit. Denn nachhaltiges Studieren heißt nicht nur: weniger Verpackung, weniger Lebensmittelverschwendung oder weniger Energieverbrauch. Es heißt auch: bezahlbares Essen, Unterstützung in schwierigen Situationen, Wohnraum, Kinderbetreuung, Barrierefreiheit und Orte für Gemeinschaft.
Viele unserer Angebote funktionieren solidarisch. Studierende tragen über Beiträge zur Finanzierung bei und profitieren gleichzeitig von günstigeren Preisen und unterstützenden Angeboten. In den Mensen sind die vergünstigten Studi-Preise deshalb Studierenden vorbehalten. Mitarbeitende, Professor*innen und Gäste zahlen andere Preise und tragen damit ebenfalls dazu bei, dass das System fair und verlässlich funktionieren kann.
Ökologisch setzen wir an vielen Stellen an: mit Mehrweg, Reste-Rabatt, CO2-Angaben im Speiseplan, moderner Spültechnik, Photovoltaik und Grauwasseranlagen in Wohnheimen.
Nicht alles ist fertig. Aber wir setzen an vielen Stellen an und entwickeln unsere Angebote weiter.
Wenn du direkt zu einem der Themen springen möchtest, klicke auf die Verlinkungen: Waste-Management, Geschirrset für Studis,Mehrweg in der Mensa und das Pfand-Dosen FAQ, CO2-Auszeichnung im Speiseplan, Geschirrset für Studierende, Nachhaltigkeit in Wohnheimen, Beratung, Vielfalt und Teilhabe
Solidarisch gedacht: Angebote für viele
Das Studierendenwerk ist keine klassische Gastronomie, kein privater Wohnungsanbieter und kein kommerzieller Dienstleister. Unsere Aufgabe ist es, Studierende zu unterstützen und Rahmenbedingungen zu schaffen, die das Studium erleichtern.
Viele unserer Angebote funktionieren solidarisch: Studierende tragen über Beiträge zur Finanzierung bei, gleichzeitig profitieren sie von günstigen Preisen, Beratung, Wohnangeboten, Kinderbetreuung, Freizeitangeboten und Unterstützung in schwierigen Lebenslagen.
Für uns gehört das zu Nachhaltigkeit. Denn ein Studienalltag ist nur dann nachhaltig, wenn er für möglichst viele Menschen machbar bleibt: finanziell, sozial und praktisch..
Gut essen zu fairen Preisen
In unseren Mensen möchten wir Studierenden ein verlässliches Angebot machen: Essen und Trinken sollen bezahlbar bleiben und gut in den Studien- und Arbeitsalltag passen.
Wir wissen, dass Preise im Alltag unterschiedlich wahrgenommen werden. Gerade deshalb ist uns wichtig zu erklären, wie unser System funktioniert: Als Studierendenwerk erfüllen wir einen Versorgungsauftrag für Studierende. Wir planen unsere Angebote so, dass sie möglichst vielen Studierenden zugutekommen, finanzierbar bleiben und langfristig verlässlich angeboten werden können. Und das funktioniert solidarisch und wenn alle mitmachen.
Bei der Planung achten wir auf ein abwechslungsreiches Angebot. In der Mensa Bambus im Georg-Forster-Gebäude gibt es ausschließlich vegetarische und vegane Gerichte. In den anderen Mensen bieten wir neben vegetarischen und veganen Essen auch Fleischgerichte an, damit möglichst viele Gäste ein passendes Essen finden.
Auch glutenfreie Produkte bauen wir nach und nach aus. Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder Zöliakie bieten wir, wo möglich, verpackte glutenfreie Produkte an. Eine diätische Ernährung für Zöliakie-Patient*innen können wir mit unserem Konzept der Gemeinschaftsverpflegung nicht zuverlässig umsetzen.
Vegan und vegetarisch essen
Pflanzliche Angebote sind ein wichtiger Teil unserer Hochschulgastronomie. Sie machen es einfacher, im Alltag bewusst zu essen, ohne lange suchen zu müssen.
In allen Mensen gibt es vegetarische und vegane Angebote. Vegane Backwaren erkennst du an den grünen Tabletts. Der Eintopf ist immer vegan und damit eine einfache Option für ein warmes Essen.
Wir möchten niemandem vorschreiben, was auf den Teller kommt. Aber wir möchten die Auswahl so gestalten, dass verschiedene Ernährungsweisen im Mensa-Alltag gut möglich sind.
Finanzielle Unterstützung
Manchmal reicht das Geld im Studium nicht aus. Deshalb bieten wir Beratung und Unterstützung über unsere Finanzhilfe an.
Je nach Situation können Studierende zum Beispiel Freitische für unsere Mensen oder Barbeihilfen erhalten. Damit möchten wir helfen, finanzielle Engpässe abzufedern und Teilhabe im Studienalltag möglich zu machen.
Auch das gehört für uns zu Nachhaltigkeit: Unterstützung dort, wo sie konkret gebraucht wird.
Vielfalt, Barrierefreiheit und Teilhabe
Das Studierendenwerk ist für viele unterschiedliche Menschen da: Studierende aus Mainz, Bingen und der Region, internationale Studierende, Mitarbeitende, Hochschulangehörige, Familien, Menschen mit Behinderungen und Gäste mit ganz verschiedenen Lebensrealitäten.
Auch in unserer Mitarbeiterschaft arbeiten Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Sprachen und Perspektiven zusammen. Diese Vielfalt prägt unseren Alltag.
Unsere Mensen sind barrierefrei zugänglich. Viele Wohnheime verfügen über rollstuhlgerechte Apartments. Wir arbeiten daran, unsere Angebote so zu gestalten, dass möglichst viele Menschen sie nutzen können.
Freizeit, Vernetzung und Ankommen
Nachhaltigkeit hat auch mit Gemeinschaft zu tun. Wer neu in Mainz oder Bingen ist, wer Anschluss sucht oder Unterstützung beim Ankommen braucht, braucht Orte, Informationen und Menschen, die weiterhelfen.
Deshalb bieten wir verschiedene Möglichkeiten zur Vernetzung an: zum Beispiel das Buddy-Programm, die Ankommenshilfe, FWF, das Sprachcafé sowie Freizeit- und Veranstaltungsangebote. Dabei geht es nicht nur um einzelne Termine, sondern auch darum, Studierenden den Start zu erleichtern, Kontakte zu ermöglichen und den Studienalltag sozialer zu machen.
Solche Angebote stärken den sozialen Zusammenhalt und helfen Studierenden, sich in Mainz, Bingen und an den Hochschulen besser zurechtzufinden.
Studieren mit Kind
Auch unsere Angebote für Studierende mit Kind sind Teil sozialer Nachhaltigkeit. Wer studiert und Verantwortung für ein Kind trägt, braucht verlässliche Strukturen.
Mit unseren Campus-Kitas unterstützen wir Studierende und Hochschulangehörige dabei, Studium, Beruf und Familie besser miteinander zu vereinbaren. Dazu gehört nicht nur Betreuung, sondern auch ein Alltag, in dem Kinder, Familien und Hochschule zusammengedacht werden.
Nachhaltigkeit in den Wohnheimen
Auch in unseren Wohnheimen spielt Nachhaltigkeit eine Rolle. Bei neuen Gebäuden und Sanierungen achten wir darauf, Energie und Ressourcen bewusster einzusetzen.
Am Wohnheim Münchfeld ist eine Photovoltaikanlage an der Außenfassade angebracht. 2025 wurden weitere Photovoltaikanlagen wurden auf den Dächern der Wohnheime Wallstraße, Binger Schlag und Kisselberg installiert. Der dort erzeugte Sonnenstrom fließt in den Stromverbrauch der Bewohner*innen ein.
In einigen Wohnheimen nutzen wir Grauwasseranlagen. Dabei wird Wasser nicht nur einmal verwendet, sondern zum Beispiel für Toilettenspülungen weitergenutzt. In den Wohnheimen Inter 2, Münchfeld und Oberstadt helfen Lüftungsanlagen dabei, Energie einzusparen.
Solche Maßnahmen lösen nicht alle Fragen rund ums nachhaltige Wohnen. Aber sie sind konkrete Schritte, um unsere Gebäude ressourcenschonender zu betreiben.
Geschirrset - Günstig für einen guten Start ins Studileben
Geschirr-Set für deine Studi-Küche
Ob Wohnheim, WG oder eigene Wohnung: Ab August gibt es bei uns ein günstiges Geschirr-Set für Studierende.
Manchmal fehlt genau das, was man im Alltag ständig braucht: ein Teller mehr, eine Bowl fürs schnelle Essen zwischendurch, Besteck für die gemeinsame Küche oder eine Mehrwegdose für unterwegs.
Deshalb bieten wir ein Geschirr-Set für 15,99 € an. Du bekommst es in den geöffneten Mensen an der Personalkasse.
Im Geschirr-Set enthalten
- 2 Teller
- 2 Bowls
- 2 Dessertteller
- 2 Gläser
- 2 Tassen
- 16 Besteckteile
- 1 Mehrwegdose
- 1 Tragetasche
Damit bist du gut ausgestattet, egal ob du gerade neu einziehst oder deine Küche einfach ergänzen möchtest.
Wo bekomme ich das Geschirr-Set?
Du bekommst das Geschirr-Set in den geöffneten Mensen an der Personalkasse.
Warum gibt es das Geschirr-Set?
Das Studierendenwerk ist für Studierende da. Unsere Angebote sollen den Studienalltag einfacher, bezahlbarer und gemeinschaftlicher machen: vom Essen in der Mensa über Wohnen bis hin zu Beratung und Unterstützung.
Das Geschirr-Set ist ein praktisches Angebot für alle Studierenden, die unkompliziert und günstig eigenes Geschirr für ihren Alltag brauchen. Der Preis ist fair kalkuliert: Wir verkaufen das Set zum Selbstkostenpreis und verdienen daran nichts.
Kurz gesagt:
Eigenes Geschirr für deine Küche. Günstig, praktisch und fair für alle.
Alle Infos auf einen Blick
Was: Geschirr-Set für Studierende
Preis: 15,99 €
Verkauf: an der Personalkasse in den geöffneten Mensen
Tipp: Frag gerne zuerst in der Mensaria nach
Für wen: alle Studierenden, die Geschirr für Wohnheim, WG oder eigene Wohnung brauchen
Waste-Management in der Mensa
In unseren Mensen planen wir täglich große Mengen Essen. Dabei lässt sich nicht immer genau vorhersagen, wie viele Gäste kommen und welche Gerichte besonders gefragt sind.
Unser Ziel ist es, Lebensmittelverschwendung so weit wie möglich zu reduzieren. Dafür kombinieren wir Erfahrung aus den Küchen mit technischen Lösungen und einfachen Angeboten, bei denen auch unsere Gäste mitmachen können.
Reste-Rabatt
15 Minuten vor Ende der warmen Essensausgabe kosten übrig gebliebene Speisen nur noch 50 Prozent. Das gilt, solange der Vorrat reicht.
So können wir vermeiden, dass noch vorhandene Speisen entsorgt werden müssen. Für dich ist es eine günstige Möglichkeit, dir noch etwas für später mitzunehmen.
Da sich die Öffnungszeiten der Mensen je nach Semester und vorlesungsfreier Zeit ändern, findest du die aktuellen Zeiten für den Reste-Rabatt auf der Seite Öffnungszeiten - Reste- Rabatt (öffnet in neuem Fenster).
Abgaben an Foodsharing e.V.
Wenn nach Schließung noch Essen übrig bleibt, geben wir es nach Möglichkeit an Foodsharing e. V. ab. Voraussetzung ist, dass das übrig gebliebene Essen abgeholt werden kann.
KI-Einsatz in der Mengenplanung
Die Planung von Speisen für viele Mensen ist komplex. Wie viele Gäste kommen? Welche Gerichte werden gewählt? Wie verändert sich die Nachfrage in der Vorlesungszeit oder in den Semesterferien?
Hier helfen uns die Erfahrung langjähriger Mitarbeitender und technische Unterstützung. Eine KI kann Vorschläge machen und Faktoren einberechnen, die in der täglichen Planung schwer vollständig zu überblicken sind.
Je genauer wir planen, desto weniger Essen bleibt übrig.
Mehrweg in der Mensa
Take-away gehört für viele zum Alltag. Gleichzeitig entstehen dabei schnell Verpackungen, die nur kurz genutzt und dann weggeworfen werden.
Deshalb setzen wir auf Mehrweg: mit Pfand-Dosen, Studiwerk-Snackboxen, Pfand-Kaffeebechern und der Möglichkeit, eigene Behälter mitzubringen.
Warmes Essen
Wenn du keine Zeit hast, in der Mensa zu essen, kannst du dein Essen mitnehmen. Dafür kannst du eine eigene geeignete Dose mitbringen oder eine Pfand-Dose bei uns ausleihen. Unsere Pfand-Dosen lassen sich wasserdicht verschließen. Wenn sie im Rucksack oder in der Tasche einmal umkippen, ist das Essen besser geschützt. Den genauen Ablauf findest du in unserenFAQs!
Gebäck und Snacks
Für Gebäck, belegte Brötchen oder Snacks kannst du die Studiwerk-Snackbox nutzen. Du kannst auch eine eigene Dose oder eine eigene Tüte mitbringen. So braucht nicht jede Backware automatisch eine Papiertüte.
Kaffee und Heißgetränke
Unsere Pfand-Kaffeebecher sorgen dafür, dass die Becher im Kreislauf bleiben. Du leihst dir am Automaten einen Becher aus, ziehst dein Heißgetränk, trinkst es und gibst den Becher anschließend am Rückgabeautomaten zurück. Danach bekommst du dein Pfand erstattet.
Damit Mehrweg funktioniert
Mehrweg funktioniert nur, wenn Geschirr, Dosen, Becher, Teller, Tassen und Schalen wieder zurückkommen. Unsere Mensen brauchen dieses Geschirr, um Essen und Getränke weiterhin im Mehrweg anbieten zu können. Wenn Geschirr fehlt, müssen wir es nachkaufen. Diese Kosten landen am Ende wieder im System, das über Beiträge und Preise mitfinanziert wird. Wenn du also noch Teller, Tassen oder anderes Mensa-Geschirr zu Hause hast: Bring es bitte zurück. Das hilft uns, die Angebote für alle bezahlbar zu halten.
Weniger Einwegverpackungen
Unser Ziel ist es, Einwegverpackungen Schritt für Schritt zu reduzieren. Dazu gehören zum Beispiel Brötchentüten, Pappteller oder Papierboxen. Seit dem 01.01.2025 sind Einwegverpackungen bei uns kostenpflichtig. Denn nicht jede Backware und nicht jedes belegte Brötchen braucht eine neue Papiertüte. Oft reicht eine Mehrwegdose, eine Snackbox oder ein eigener Behälter. Mehr dazu findest du in den FAQs.
C02 Values in the Menu
On our menu, we list the CO2 values for our dishes. To do this, we collaborate with the Klima-Teller initiative (www.klimateller.de).
This information is intended to provide you with additional guidance. If the CO2 value is important to you when choosing what to eat, you can factor it in. If not, simply decide based on your taste, hunger, or price.
What’s important to us is that the decision is yours. We want to provide information, not dictate your choices.
Dishwashing Technology and Use of Resources
A great deal of dishwashing takes place every day in our canteens. Only in the Zentralmensa, does that amount to around 3,000 plates a day.
Modern dishwashing technology helps us conserve resources. Integrated ozone technology allows us to reduce the use of dishwashing detergent. Heat recovery also helps save energy.
Such technical measures are also part of more sustainable university gastronomy: often less visible than reusable containers or CO2 emissions, but important in day-to-day operations.


